Mit dem laufenden Baufortschritt der Riethöfe wird der Charakter der Siedlung immer konkreter, das Bauvorhaben wird zum Bau. Wir dokumentieren verschiedene Aspekte Schritt für Schritt, so dass sich am Ende ein möglichst vollständiges Gesamtbild ergibt.
Bilder zum Baufortschritt
Im Abstand von zwei Wochen reihen wir Fotos der Baustelle aneinander. Die Kameras sind auf Kränen montiert, der eine steht im Westen, der andere im Osten der Baustelle. Schauen Sie rein!
Die Siedlung Riethöfe bietet ein hohes Mass an Kühlungs- und Heizungskomfort – ohne die Umwelt zu belasten. Das Anergienetz benötigt zwar hohe Investitionen, versorgt dann aber die Siedlung zuverlässig mit CO2-freier Energie.
Pia Schwyter, Architektin FH, ist seit bald 5 Jahren beim Architekturbüro Staufer&Hasler, das die Riethöfe entworfen hat. Sie arbeitet als Co-Projektleiterin zur Zeit ausschliesslich für das Grossprojekt.
Im Juli sandte die Riethöfe-Trägerschaft eine Online-Umfrage an alle Personen, die sich auf der Website registriert hatten. Das Echo war ausgesprochen reichhaltig, das Interesse an den Wohnungen ist gross.
Mehr Sicherheit, weniger Belastung auf der Baustelle
Die Arbeitsbedingungen auf dem Bau sind hart. Die Trägerschaft begegnet diesem Umstand mit dem Programm OptiBau, das die körperlichen Belastungen besonders für das Ausbaugewerbe reduziert.
Die Riethöfe gehören der Genossenschaft bahoge (154 Wohnungen) und der Familienfirma Kiko Betriebs AG (38 Wohnungen). Die Mietkonditionen werden sich unterscheiden, doch in der Ausstattung sind die Wohnungen sehr ähnlich.
Cihad Bilir ist ursprünglich Innenarchitekt. Seit 19 Jahren arbeitet er schon für Staufer&Hasler Architekten. Der Thurgauer managt die Baustelle der Riethöfe seit dem ersten Tag.
Zu den Projektzielen gehört auch klimafreundliches Bauen. Dazu wird der spätere Holzbau viel beitragen. Doch auch im Massivbau lässt sich CO2 einsparen, wie das Beispiel der Riethöfe zeigt.
Die Bauträger verfolgen das Ziel, die Aufträge in der Region zu platzieren. Für den Hochbau in Holz beauftragten sie eine Arbeitsgemeinschaft aus fünf Ostschweizer Unternehmen:
Die Bauträger hatten sich bereits zu Beginn ihrer Zusammenarbeit darauf verständigt, die regionale Wirtschaft zu stärken. Die Vergabe wichtiger Aufträge dokumentiert das Anliegen.
Die Energieversorgung der Überbauung ist klimafreundlich konzipiert. Sie nutzt die Energie der Sonne und speichert Wärme im Boden, die im Winter mit Wärmepumpen wieder verwendet wird.